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Verlängerung der "Abfertigungs-Option"

Am 15. Januar 2016 fanden die Verhandlungen mit den Gewerkschaftsbünden, einberufen vom Staatsamt für den öffentlichen Dienst, statt. Gegenstand der Sitzung war die Verlängerung der Frist, innerhalb der das Personal im Dienstalterszuschlag-Regime die sog. "Abfertigungs-Option" ausüben kann, die gemäß dem gesamtstaatlichen Rahmenvertrag vom 29. März 2011 am 31. Dezember 2015 ablaufen sollte.
Die obengenannte Verlängerung soll den Angestellten im öffentlichen Dienst, die vor 2001 unbefristet eingestellt wurden und ins Dienstalterszuschlag-Regime fallen, die Möglichkeit geben, weiterhin die Abfertigungs-Option in Anspruch zu nehmen und sich in kollektivvertragliche Rentenfonds einzuschreiben, wie zum Beispiel in den Rentenfonds Laborfonds. Die Verhandlungspartner haben sich auf das Datum 31.12.2020 geeinigt: Innerhalb dieser Frist kann die Abfertigungs-Option gewählt werden.
An dieser Stelle soll daran erinnert werden, dass bei den Angestellten der öffentlichen Verwaltung nur der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag angelegt werden, da die Abfertigung weiterhin vom Pflichtvorsorgeinstitut verwaltet und einbehalten wird. Die Abfertigung erzielt dennoch eine Rendite, die jährlich berechnet und bei Beendigung der Arbeitstätigkeit des Eingeschriebenen ausgezahlt wird - genau wie die Rendite, die durch die restlichen Gelder entsteht (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag), welche von den Zusatzrentenfonds investiert und bescheinigt werden.

Weiters sollte man beachten, dass bei den Arbeitnehmer/innen, die zum 31.12.2000 im Dienst waren (Personal mit Dienstalterszuschlag, der durch den Fondsbeitritt in Abfertigung umgewandelt wurde) nur ein Teil der gesamten Abfertigung in den Rentenfonds einfließt. Der restliche Teil wird weiterhin wie die Abfertigung verwaltet und aufgewertet. Diese Arbeitnehmer/innen erhalten neben dem vertraglich vorgesehenen Beitrag auch einen Arbeitgeberbeitrag für ihren Rentenfonds in Höhe von 1,5% ihres Gehalts zur Berechnung des Dienstalterszuschlags.